Das Kultusministerium

Das Kultusministerium
Nach dem zweiten Weltkrieg war das Saarland anfangs autonom, stand allerdings unter französischer Verwaltung. Beauftragt von Gilbert Grandval, dem französischen Militärgouverneuer, wurde Georges-Henri Pingusson damit betraut die Französische Botschaft in Saarbrücken zu planen und zu bauen. Das Gebäude entstand zwischen 1951 und 1954 unter der Mitarbeit von Bernhard Schultheis und Hans Bert Baur. Der ganze Komplex steht auf einem 25.000 qm Grundstück. Er besteht im Wesentlichen aus drei Bereichen, den Wohnräumen des Botschafters, dem Empfangsbereich und einem acht stöckigem Verwaltungstrakt. Die markante Fassade, die hier von innen zu sehen ist, wird durch schlanke Stahlbetonstützen von 1,20m Abstand vertikal unterteilt. Dieser Teil des Gebäudes ist 100m lang aber nur 8m breit. Mittlerweile gibt es erhebliche auch statische Mängel in der Bausubstanz. Von 1960 bis 2014 war es Sitz des Kultusministeriums bzw. des Bildungsministeriums. Derzeit steht das kulturhistorisch wertvolle und denkmalgeschützte Gebäude leer und es ist noch nicht über dessen Zukunft entschieden. Eine grössere Ansicht gibt es hier.



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